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BILDHAUER HILFT BÜRGERN: WABERN BAUT SICH EIN WAHRZEICHEN
Die Anregung kommt von Georg Ahrens. Er ist Bildhauermeister und wohnt in Wabern, einem Ortsteil von Weibern. Der Sportverein Wabern mit seinem
Vorsitzenden Peter Jünger greift die Idee auf. Der Kreis Ahrweiler hat das O.k. für einen Zuschuss aus seinem Förderprogramm Ländlicher Raum gegeben. Und
sie steht bereits - als fünf Meter hohes Modell - auf dem Dorf- und Spielplatz am Heideweg in Wabern: die Bürgersäule.
Was die Waberner planen und gestalten, ist ein sechseckiges Bauwerk, das aus sechs Segmenten im Wechsel von Tuffstein und Basaltstein bestehen wird. "Ein
solches Wahrzeichen, das von Bürgern für Bürger geschaffen wird, ist bisher einmalig im Kreis Ahrweiler", sagte Landrat Dr. Jürgen Pföhler bei einem
Besuch an der südlichen Grenze des Kreisgebiets. Pföhlers Visite, gemeinsam mit Brohltal-Bürgermeister Johannes Bell und Weiberns Ortsbürgermeister Peter Josef Schmitz, hatte offiziellen Charakter. Nämlich die Übergabe des
Bewilligungsbescheides über 2.100 Euro, mit denen der Kreis den SV Wabern bei der Bürgersäule unterstützt.
Bürgergemeinschaft und SV-Mitglieder erbringen alle Arbeiten in Eigenleistung.
Dieser Punkt sei wichtig, um Zuschüsse aus dem kreiseigenen Förderprogramm zu erhalten. In Wabern kämen der schöpferische Wert und die hohe Vorbildwirkung
für andere Vereine und Gemeinden hinzu, betonte der Landrat.
Das Waberner Wahrzeichen: Es ist gedacht als bleibender Schmuck und Ausdruck der Zusammengehörigkeit. Peter Jünger: "Die Form der Säule, ihre fertige Höhe von
fünf Metern und das Format der 36 Tuffsteinplatten von je 40 mal 30 Zentimetern sind vorgegeben. Jeder teilnehmende Bürger kann diese Platten dann nach
seinen Wünschen gestalten." Wer noch keine Erfahrung als Bildhauer hat, sollte keine Bedenken haben mitzumachen. Georg Ahrens hilft gerne.
